Landkreis Südliche Weinstraße und Verbandsgemeinde Herxheim:
Vereinte Kräfte im Modellprogramm „Aktiv im Alter“


Der Landkreis Südliche Weinstraße wurde im Juni 2009 in das Modellprogramm „Aktiv im Alter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen. Ebenfalls wurde die Verbandsgemeinde Herxheim mit den Ortsgemeinden Herxheim, Hayna, Herxheimweyher, Insheim und Rohrbach für dieses Projekt ausgewählt.

Der Landkreis Südliche Weinstraße und die Verbandsgemeinde Herxheim haben nun beschlossen, die Ressourcen zu bündeln um sinnvoll und Erfolg versprechend zu arbeiten. Beide Akteure werden künftig die Projektarbeit gemeinsam in der Verbandsgemeinde aufnehmen.

Ziel des Modellprogramms ist es, Anregungen und Wünsche der älteren Generation zur künftigen Gestaltung des Alltagslebens in der dritten Lebensphase systematisch zu erfassen und daraus eine an den Bedürfnissen der Menschen orientiertes Angebot an Mitwirkungsmöglichkeiten im Gemeinwesen zu entwickeln.

Zunächst werden in den Gemeinden auf unterschiedliche Weise bereits vorhandene als auch fehlende Angebote in den unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens erfasst. Dazu wird in Kürze die „Blaue Wünschebox“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgestellt; auf dabei liegenden Postkarten kann jeder Bürger seine Anliegen und Verbesserungswünsche aufschreiben. Weiter werden Fragebögen verschickt und ergänzend Interviews geführt.

Auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse wird in der zweiten Phase dann ein Rahmen für entsprechende Bürgerforen und Projektarbeiten entwickelt werden.

Landrätin Theresia Riedmaier begrüßt diese interkommunale Zusammenarbeit: „Wir werden punktuell aber gezielt die Bedürfnisse der älteren Generation, zum Beispiel nach alternativen Wohnformen oder nach alternativen häuslichen Pflegekonzepten ermitteln. Gemeinsam könnten dann weitergehende Projekte entwickelt und umgesetzt werden “. „Gerade die angesprochene Altersgruppe ab 60 Jahre ist zunehmend bereit, Kenntnisse und Erfahrungswissen in die Gesellschaft einzubringen. Das Engagement pflegt die Sozialkontakte, erweitert Wissen und gibt das Gefühl „gebraucht“ zu werden. Aktiv sein macht Spaß, schafft Lebenssinn und ist ein Gewinn für die Gemeinschaft“, so Bürgermeister Trauth.

Der Erfolg des Projektes „Aktiv im Alter“ ist sehr von der Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger abhängig. Die regen Meinungsäußerungen und guten Ideen der Gemeindemitglieder sind der Grundstock für die letztendliche Ausgestaltung des Projektes. Deshalb rufen Landrätin Theresia Riedmaier und Bürgermeister Franz-Ludwig Trauth auf: „Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie aktiv mit.“

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