Auszug aus dem Flächennutzungsplan der VG

Wirtschaft

Mit unseren Ortsgemeinden gelten wir als eines der wichtigsten mittelständischen Zentren unseres Landkreises.

Ersatzverkehr zwischen Karlsruhe und Wörth bzw. Germersheim

Pressemitteilung

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH
Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon und Christian Höglmeier
AVG-Pressestelle, Tel. 0721/6107-7064
Pressemitteilung vom 17.11.2022

Ersatzverkehr zwischen Karlsruhe und Wörth bzw. Germersheim ab 30. November: Umfangreiche Streckensperrung von DB Netz für zehn Tage – Kein AVG-Stadtbahnbetrieb mit Stadtbahnlinien S5, S51 und S52 bis 11. Dezember möglich 

Aufgrund einer umfangreichen Maßnahme der DB Netz zur Erneuerung von Stellwerken in den Bereichen Speyer, Wörth und Germersheim und einer damit zusammenhängenden kompletten Streckensperrung können im Zeitraum von Mittwoch, 30. November, ab 23 Uhr bis Sonntag, 11. Dezember, 3 Uhr leider zehn Tage lang keine Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) zwischen Karls-ruhe und Wörth bzw. zwischen Karlsruhe und Germersheim verkehren. Von den größeren Auswirkungen dieser umfangreichen Streckensperrung sind die drei AVG-Stadtbahnlinien S5, S51 und S52 betroffen.

Die AVG arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, zwei Bus-Ersatzverkehre für den genannten Zeitraum anzubieten. Der eine Bus-Ersatzverkehr wird die Strecke von Karlsruhe Rheinbergstraße in Richtung Wörth/Badepark bedienen. Der zweite Bus-Ersatzverkehr der AVG verkehrt auf der Strecke zwischen dem Karlsruher Hauptbahnhofsvorplatz bis nach Germersheim. DB Regio wird ebenfalls einen weiteen Ersatzverkehr für den gesperrten Streckenabschnitt anbieten. 

Die AVG bittet ihre Fahrgäste, mit Blick auf die Nutzung des Ersatzverkehrs ab dem 30. November deutlich mehr Zeit für ihre Fahrt einzuplanen. Zum einen kommt es aufgrund des langen Fahrweges des Ersatzverkehrs mit zahlreichen bedienten Haltestellen zu Fahrtzeiten von mindestens einer Stunde und 45 Minuten. Zum anderen kann es aber – aufgrund der tagesaktuellen Verkehrssituation rund um die stark frequentierte Rheinbrücke oder andere mögliche Verkehrseinschränkungen – dazu kommen, dass die Fahrtzeiten des Ersatzverkehrs im Einzelfall sogar deutlich länger als zwei Stunden sein können.  

Christian Höglmeier, technischer Geschäftsführer der AVG, erläutert mit Blick auf die schwierige Ge-samtsituation: „Wir bedauern mit Blick auf unsere Fahrgäste sehr, dass hier leider nur ein sehr lang laufender Ersatzverkehr möglich ist und versuchen derzeit, so viele Buskapazitäten wie möglich bei den verfügbaren Unternehmen in der Region zu bekommen. Wir haben gegenüber DB Netz in den vergangenen Monaten mehrfach darauf hingewiesen, dass eine solch umfangreiche Maßnahme mit so massiven Auswirkungen auf Zehntausende Fahrgäste nicht mitten in eine reguläre Schulwoche gelegt werden sollte.“ 

Dies hätte den wichtigen Vorteil gebracht, dass für den Zeitraum der Maßnahme grundsätzlich mehr Bus-Kapazitäten für die Bereitstellung des erforderlichen Ersatzverkehrs bereitgestanden hätten – weil in Schulferienwochen stets mehr Kapazitäten aus dem Schulbusverkehr frei sind, der in den Ferien nicht gefahren werden muss.

Die AVG wird in der kommenden Woche in Form einer weiteren Pressemitteilung über Details rund um den Bus-Ersatzverkehr zwischen Karlsruhe und Wörth bzw. zwischen Karlsruhe und Germersheim informieren. 

Aufgrund umfangreicher Planungs- und Abstimmungsprozesse im Vorfeld, die von der AVG als Verkehrsunternehmen nicht zu beeinflussen waren, ist der eigentlich notwendige Informationsvorlauf für eine Maßnahmen dieser Größe deutlich unterschritten. So ist bereits jetzt absehbar, dass die angepassten Fahrplandaten nicht mehr rechtzeitig über die Auskunftssysteme der Deutschen Bahn abrufbar sein werden. Die AVG bemüht sich darum, so zeitnah wie möglich über Fahrplanaushänge vor Ort sowie die Homepages und Auskunftssysteme von KVV und AVG zu informieren.  
Die Fahrgäste werden um Verständnis und darum gebeten, sich alternativ über die Medien von KVV und AVG zu informieren.