Der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Südliche Weinstraße informiert, dass es auf dem Gebiet des Landkreises am Montagmittag zu erheblicher Geruchsbelästigung und Dunst- bis Nebelbildung in der Luft gekommen ist. Es hat vielerorts stark nach Rauch oder Feuer gerochen. Es besteht keine Gefahr. Stand Montagnachmittag, 15.30 Uhr, gibt es keinen aktiven Brand im ganzen Landkreis Südliche Weinstraße.
Der Geruch ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die aktiven Brände in Nordrhein-Westfalen und Belgien zurückzuführen. Die aktuelle Wetterlage begünstigt, dass die Rauchschwaden sich niederdrücken.
Die Bevölkerung ist aufgerufen, den Notruf nur in Notfällen zu wählen oder wenn ein konkreter Brand sichtbar ist: 112 für die Feuerwehr und 110 für die Polizei. Fenster und Türen sind geschlossen zu halten. Lüftungen und Klimaanlagen sind abzustellen. Aktuelle Informationen sowie Warnungen und Entwarnungen des Lagezentrums Bevölkerungsschutz Rheinland-Pfalz gibt es beispielsweise über die WarnApps Katwarn oder NINA sowie das übers Radio. Der Landkreis Südliche Weinstraße informiert auch auf seiner Webseite www.suedliche-weinstrasse.de sowie auf seinen Social Media-Kanälen über aktuelle Entwicklungen: „landkreissuew“ bei Facebook und @kreis.suew bei Instagram.
Das war am Montag los
Die ersten Meldungen über Rauch und Verdacht auf Wald- oder Flächenbrände gingen am Montag um 12 Uhr für das Gebiet der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels ein. Insbesondere im Annweilerer Ortsteil Gräfenhausen hatte sich erheblicher Nebel gebildet. Ein Polizei-Hubschrauber hat sicherheitshalber das Gebiet überflogen, um mögliche Brände zu entdecken. Solche wurden nicht entdeckt. Auch aus weiteren Verbandsgemeinden des Landkreises häuften sich die Meldungen. Innerhalb von nur zwei Stunden gingen bei der Integrierten Leitstelle Landau über 500 Notrufe in diesem Zusammenhang ein. Der Kreis hat die Ansprechstelle Katastrophenschutz besetzt, informiert die Bevölkerung über die Medien und seine eigenen Kanäle und steht mit übergeordneten Behörden sowie den Wehrleitern der Verbandsgemeinden in Kontakt.
Dies ist eine Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße.
